Rezept Traubenweingelee

Traubenweingelee à la Brennemann

Wir haben zwei Weinreben im Garten, die auch fleissig jedes Jahr superleckere Trauben produzieren. 

Und da wir Traubenweingelee lieben, wird ein Teil des Traubensaftes jedes Jahr zu superfeinem Gelee verarbeitet.

Zutaten
500 ml Traubensaft (am besten natürlich frisch gepresst)
250 ml Rotwein (nach Geschmack, wir nehmen gerne einen Spätburgunder)
1 Paket Gelierzucker 2:1 (z.B. von Südzucker, 500g)
1 Vanilleschote
1 Schnapsglas Weinhefe oder Grappa
etwas Zitronensaft (möglichst frisch gepresst)

Eventuell
Zitronenzesten (von Bio-Zitronen)

Anleitung
Den Traubensaft mit der Hälfte des Rotweines und dem Gelierzucker aufkochen. Einen kleinen Schuss Zitronensaft hinzugeben (das stellt sicher, dass der Gelee auch fest wird und auch, dass der Gelee nicht zu süss wird sondern ein bisschen prickelt). Die Vanilleschote auskratzen, das Mark und auch die ausgekratzte Schote mitkochen. Nach Packungsanweisung das Ganze kochen lassen (im Normalfall 3-4 Minuten). Erst in der letzten Minute den restlichen Rotwein und ganz am Schluss den Weinhefe zugeben, damit der Gelee heiss genug wird, aber der Alkohol nicht komplett verkocht. Vor dem Abfüllen in Gläser noch die Vanilleschote herausnehmen und entsorgen.

Dieses Jahr haben wir noch zu Beginn ein paar kleingehackte Zitronenzesten dazugegeben und mitkochen lassen – das verfeinert das Aroma noch weiter :-)

Wichtig: die Gläser vorher heiss ausspülen und wenn möglich sogar sterilisieren. Das Ganze ergibt etwa 3 grosse Marmeladengläser  Entsprechende Anleitungen dazu findest Du im Internet.

Damit der Gelee das ganze Jahr über seine Farbe behält und immer wie frisch gemacht schmeckt, bewahren wir den fertigen Traubenweingelee im Gefrierschrank auf. Geht völlig unproblematisch.

Übrigens: Der Traubenweingelee ist ein sehr beliebtes Mitbringsel für Erwachsene :-)

Viel Spass beim Nachkochen und Schlemmen!

 

 

Junge Kohlmeisen

Vier bis fünf junge Kohlmeisen haben heute das Nest in unserem Garten erstmals verlassen. Man war das süss – aus allen Ecken des Gartens piepte es „Hunger“ und die armen Eltern hatten alle Hände/Schnäbel voll zu tun. Einige kleine Federbälle waren noch total müde und sassen in den Sträuchern, andere waren schon richtig unternehmungslustig und haben alles erkundet. Wir haben aufgepasst, dass keine Katzen in den Garten gekommen sind. Mit derzeit mindestens fünf grossen Katzen in der direkten Nachbarschaft, haben es die Vögel nicht leicht.

Fotografiert – teilweise freihand und später mit einem Einbeinstativ – Sony Alpha 77 mit Sigma 100-300mm, ISO auf Automatik. Nachbearbeitet mit Adobe Lightroom bzw. Photoshop.

Das neue Titelfoto ist dabei ebenfalls entstanden:

Spierstrauch

Ein Tag im November

In der letzten Zeit war es ständig grau draussen, da hat man wenig Lust im Garten zu arbeiten. Aber gestern kam überraschend die Sonne raus und so musste ich einfach mit den Herbstarbeiten loslegen. Es war wunderbar mild und die Luft roch so schön würzig nach Herbst.

Eigentlich sollte ich ja fleissig die grossen Sommerflieder runterschneiden, sonst brechen sie beim ersten Schnee ab. Aber gestern flogen mir noch ein paar Schmetterlinge und Hummeln um die Nase und da habe ich es erstmal nicht übers Herz gebracht, die Schere anzusetzen und die grossen Zweige mit Blüten abzuschneiden. Und so blieb es bei den kleineren Aufräumarbeiten.